Online-Beteiligung

Wir haben in den letzten Wochen u. a. auf Basis der bisherigen Beteiligungsergebnisse ein Strukturkonzept für die Innenstadtentwicklung erarbeitet. Das Strukturkonzept soll mit den Leitzielen den Rahmen der künftigen Innenstadtentwicklung abstecken. Den Konzeptentwurf möchten wir Ihnen nun vorstellen und Sie um Ihr Feedback bitten.

Welchen Aspekten stimmen Sie zu und warum? Lehnen Sie bestimmte Zielsetzungen ab und welche Gründe haben Sie dafür? Fehlen Ihnen bestimmte Aspekte?

Die Beteiligung ist einen Monat, vom 3. August bis zum 3. September, freigeschaltet. Klicken Sie zur Teilnahme einfach in die Karte. Selbstverständlich haben Sie auch wieder die Möglichkeit Ihre Meinung durch Likes und Dislikes auszudrücken.

Da es sich bei einem Strukturkonzept um ein relativ abstraktes Werkzeug der Stadtplanung handelt, haben wir uns bemüht im Folgenden möglichst viele anschauliche und erläuternde Informationen bereitzustellen. Unter folgendem Link können Sie die um erläuternde Anmerkungen ergänzte Präsentation aus der letzten Ausschusssitzung zum InHK herunterladen.

Neben den Leitzielen des Konzeptes, finden Sie unterhalb des Beteiligungsfensters unsere Testentwürfe (Lageplanskizzen) sowie anschauliche Visualisierungen und Beispielbilder für mögliche Gestaltungsansätze. Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei nur um erste Ideen handelt. Die tatsächlichen Entwürfe werden im weiteren Vertiefungsprozess zusammen mit Ihnen entwickelt.

Legende
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Leitziele InHK Erkelenz-Mitte

Stadtbild und öffentliche Räume

  1. Bewahrung und Stärkung der Identität der Kernstadt, ihrer öffentlichen Plätze und Grünanlagen.
  2. Stadtreparatur zur Behebung städtebaulicher Missstände, u.a. im Hinblick auf die Schließung von Baublöcken (Vermeidung von Hinterhofsituationen/ Baulücken).
  3. Steigerung der Aufenthaltsqualität und der Sicherheit im öffentlichen Raum.
  4. Stärkung des jeweils besonderen Charakters der einzelnen Innenstadtplätze unter Berücksichtigung eines einheitlichen Grundgestaltungskanons.
  5. Förderung von Durchgrünung und Entsiegelung u.a. im Hinblick auf klimatische sowie ökologische Aspekte.
  6. Sicherung, Inszenierung und Nutzungsverbesserung historischer Anlagen, insbesondere der Burg Erkelenz.
  7. Nutzung der Potenziale der öffentlichen Frei- und Grünräume als Orte der Begegnung und Kommunikation für alle Bevölkerungsgruppen.
  8. Sensibilisierung der Bevölkerung für den Wert der innerstädtischen Natur- und Freiräume.

Mobilität / Verkehr

  1. Steigerung des Anteils des nichtmotorisierten Verkehrs und gemeinschaftlich nutzbarer Angebote (ÖPNV, Carsharing, Bikesharing, etc.).
  2. Schaffung von sicheren und attraktiven Fuß-/ Radwegeverbindungen (auch über die Innenstadt hinaus).
  3. Barrierefreie Gestaltung der öffentlichen Straßen, Wege und Plätze.
  4. Ausbau der Mobilitätsangebote für alle Personengruppen (Generationengerechtigkeit).
  5. Vernetzung von Stadtbereichen mit besonderer Funktion:
    „Bahnhof – Markt – Ziegelweiherpark“
  6. Entschärfung von verkehrlichen Konfliktbereichen durch stadträumliche Aufwertung (Synergieeffekte).
  7. Vermeidung überflüssigen Verkehrs, insbesondere des Parksuchverkehrs in der Innenstadt.
  8. Neuordnung des ruhenden Verkehrs und der Bewirtschaftungsgrundsätze.
  9. Bewusstseinsbildung zur gegenseitigen Rücksichtnahme von Verkehrsteilnehmern (Einhaltung Verkehrsregeln) als Basis eines möglichst konfliktfreien Miteinanders.

Stadtmarketing, EZH, Gastronomie

  1. Förderung des Einkaufserlebnisses in der Innenstadt: Altstadtatmosphäre, Angebotsvielfalt, Aufenthaltsqualität, Zusatzaspekte (z.B. WLan).
  2. Weiterentwicklung des Einzelhandelsspektrums in den Kernlagen der Innenstadt.
  3. Gastronomie, Kultur und Wohnen als neue Leitfunktionen in angrenzenden Innenstadtlagen.
  4. Entwicklung von Nachnutzungs- und Zwischennutzungskonzepten für Leerstände.
  5. Aktivierung von Immobilieneigentümern auf verschiedenen Ebenen: Beratung, Unterstützung/-förderung, städtebauliche Steuerung/ baurechtliche Instrumente.
  6. Gewährleistung einer Lebensmittelvollversorgung in der Innenstadt.
  7. Profilschärfung der Innenstadt und Ausbau des Stadtmarketings zur Innenstadtförderung.

Wohnen / Soziales

  1. Bereitstellung von bedarfsgerechten, qualitätsvollen und bezahlbaren Wohnraumangeboten.
  2. Vitalisierung und Sanierung vorhandener in die Jahre gekommener Bausubstanz.
  3. Stärkung des Wohnstandortes Innenstadt: Ausgleich bei Interessenskonflikten, z.B. Lärmschutz und Belebung der Innenstadt.
  4. Ermöglichung von Teilhabe und Begegnung, sowie Stärkung des sozialen Miteinanders: Orte der Begegnung und der Kommunikation.
  5. Verbesserung der Barrierefreiheit innerstädtischer Gebäude, insbesondere zentrale Anlaufstellen/ Treffpunkte für die Bevölkerung.

Visualisierung Testentwürfe
& Atmosphärenbeispiele

Markt & Umgebung [Markt]

Markt & Umgebung [Markt]

Markt & Umgebung [Johanismarkt]

Franziskanerplatz

Kölner Straße [Ostpromenade]

Kölner Straße [Ausstattungsbeispiele]

Grünring und Burg

Ziegelweiherpark

Allgemeine Ausstattungsbeispiele

Lageplanskizzen

Markt

Steigerung der Aufenthaltsqualität

Nutzungsverbesserung Arkaden

Vermeidung überflüssigen Verkehrs (Parksuchverkehr)

Ort der Begegnung und Kommunikation

Synergieeffekte Märkte / Gastronomie

Legende

Inszenierung altes Rathaus

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Inszenierung altes Rathaus inkl. Außengastronomiefläche und Brunnen an den Arkaden

Legende

Räumliche Gliederung durch Betonung der Aufenthalts- / Bewegungsflächen

Johannismarkt

Steigerung der Aufenthaltsqualität

attraktive, generationengerechte Sitzbereiche ohne Konsumzwang

Sichtbarkeit St. Lambertus

Erweiterung der nutzbaren Platzfläche bis zur Kirche

Verbesserung der Fußwegebeziehungen

Wiederholung des Elementes Wasser

Aufwertung des Wappens

Legende

überwiegender Erhalt der Parkplätze

Legende

Franziskanerplatz

Steigerung der Aufenthaltsqualität

Repräsentativer Vorplatz Stadthalle

Aufwertung der Wasserspielmöglichkeit

Steigerung des (Einkaufs-) Erlebnisses

Erhalt bestehender Nutzungsmöglichkeiten (Maibaum / Kirmes)

Minderung der Zergliederung (als ein Platz wahrnehmbar)

Verbesserung der Fußwegeverbindung Patersgasse / Schülergasse

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Kletter-/Wasser-Element Wal mit Bezug zu den Geschichten um Franziskus

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Kölner Tor

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Ist-Zustand

  • Blickrichtung Bahnhof
  • ca. 17,5m Abstand zwischen den Fassaden
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Ziele / Qualitäten

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Ziele / Qualitäten

  • zusätzliche Begrünung möglich
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Ziele / Qualitäten

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Ziele / Qualitäten

  • mobile gastronomische Angebote als temporäre Ergänzung

Ziegelweiherpark

Steigerung der Aufenthaltsqualität

Barrierefreier Ausbau

Erhöhung der Verkehrssicherheit am Übergang Nordpromenade

Erreichbar- und Erlebbarkeit sowie Inszenierung des Wassers

Erhöhung des Sicherheitsgefühls
(bessere Einsehbarkeit, Beleuchtung, großzügige Wege)

 

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