Mobilitätskonzept

Mobilität ist ein sehr prägendes aber auch vielfältiges Thema für die Stadtentwicklung. Derzeit befindet sich die Mobilität, bedingt durch den Klimawandel, aber auch durch Veränderungen in der Gesellschaft, in einem Wandel. Auf den Stadtraum wirkt sich dies vor allem durch veränderte Infrastrukturansprüche und Platzbedarfe aus.

Im Rahmen von Erkelenz-2030 wird derzeit ein Mobilitätskonzept entwickelt, dass möglichst alle Mobilitätsformen in den Blick nimmt. Auf Basis der im InHK beschlossenen Leitziele und unter Berücksichtigung der Gesamtstadt soll das Konzept die Grundlage für eine zukunftsgerichtete Stadtentwicklung hinsichtlich Mobilität bilden. Vorgesehen werden ein ganzes Bündel aus Maßnahmen in allen Mobilitätssektoren. Als Querschnittsthema beeinfluss das Ziel der innovativen Mobilitätslösungen alle Sektoren. Mit Klick auf den folgenden Button können Sie die Konzeptpräsentation als PDF herunterladen.

Im Kontext der Umgestaltung des Marktplatzes rückt besonders das Thema Stellplätze für PKW in den Fokus der Diskussion. Drei Vorentwurfsvarianten für die Umgestaltung des Marktplatztes werden hier vorgestellt und können vom 08. bis zum 30. Mai 2021 kommentiert werden. In allen drei Varianten werden Parkplätze – zumindest aus dem zentralen Platzbereich – verlagert. Aus diesem Grund werden Veränderungen am nur 150m Fußweg vom Markt entfernten Parkhaus Ostpromenade in den Blick genommen.

Drohnenaufnahme, 27.04.2021 13:30

Das Parkhaus Ostpromenade ist derzeit sehr selten ausgelastet. Die Parkraumuntersuchung hat gezeigt, dass trotz der zentralen Lage im Stadtkern, Autofahrer eine längere Parkplatzsuche im Straßenraum gegenüber der Nutzung des Parkhauses bevorzugen. Anstelle des Parkhauses soll daher mittelfristig an der Ostpromenade ein neuer Mobilitätshub gebaut werden. Einerseits soll eine Verbesserung der Parkplatzsituation erreicht werden und andererseits eine städtebauliche Lösung für die aktuell unattraktive Situation gefunden werden. Langfristig ist vorstellbar, dass bei zukünftig geringeren Stellplatzbedarfen auch einige Ebenen umgenutzt werden könnten. Die Stadt hat sicher daher entschieden zwei Fachplanungsbüros mit Machbarkeitsstudien zu beauftragen, die Visionen für das Mobilitätshub entwickeln sollen. Unter Berücksichtigung der folgenden Kriterien ist mit ersten Ergebnisse Ende Mai zu rechnen.

  • Sicherstellung der Erreichbarkeit der Kernstadt auch mit dem MIV
  • ca. 180 bis 200 Autostellplätze (heute 119)
  • ca. 200 Stellplätze für Fahrräder inkl. Abstellmöglichkeiten für Lastenräder als zentrale Abstellmöglichkeit in der Kernstadt
  • neuer zentraler ÖPNV-Haltepunkt als Ersatz für die Haltestelle Kölner Tor denkbar
  • Verleihstationen / Sharing-Angebote für z.B.: PKW, Fahrräder, Roller etc.
  • Ergänzend: Dienstleistungen wie eine E-Lademöglichkeit (für MIV sowie Fahrrad), Paketstation o.ä.